Augentageskliniken MVZ || Dres. Jacobi GbR ||

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Start Behandlungen Messung der Hornhautdicke

Augeninnendruck und Hornhautdickenmessung

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Da ein Großteil der Glaukom Erkrankungen mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einhergehen, ist die Messung des Augeninnendruckes eine wichtige Untersuchung zur Früherkennung des Grünen Stares. Schmerzfrei wird mit einer kurzen berührungsfreien Untersuchung der Wert des Augendruckes ermittelt. Meist reicht hier eine einmalige Untersuchung aus, bei Grenzwerten oder dem Verdacht auf tageszeitliche Schwankungen findet diese Messung auch mehrfach an einem Untersuchungstag, sog. Tagesdruck-Messung oder über einen Zeitraum von mehreren Wochen statt.

Ein ermittelter Augeninnendruck von unter 20 mm Hg kann, falls keine weiteren Anzeichen für ein Glaukom vorliegen, als Normalbefund angesehen werden. Bei Werten oberhalb 22 mm Hg werden weiter Spezialuntersuchungen zur Abgrenzung des Glaukoms durchgeführt und bei unauffälligem Befund jährliche Kontrolluntersuchungen empfohlen. Ein Augendruck oberhalb 24 mm Hg stellt einen hochgradigen Risikofaktor für das baldige Auftreten eines Glaukomschadens dar und muss in den meisten Fällen behandelt werden.

Der gemessene Augeninnendruck-Wert ist zu einem großen Teil von der Dicke und Festigkeit der Hornhaut abhängig und die ermittelten Werte gelten für Menschen mit einer durchschnittlichen Hornhautdicke. So werden bei einer individuell dünneren Hornhaut, z.B. oft bei kurzsichtigen Patienten, zu niedrige und umgekehrt bei einer individuell dickeren Hornhaut, oft bei weitsichtigen Patienten zu hohe Werte gemessen. Um Ihr persönliches Glaukomrisiko und den therapeutischen Zielwert Ihres Augeninnendruckes exakt abzu­schätzen ist die einmalige schmerzfreie Bestimmung der Hornhautdicke mittels Ultraschall sinnvoll.